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Viel Fleisch auf kleiner Fläche

Um den gesamten Warenwirtschaftsverkehr effizient und übersichtlich zu gestalten, braucht es die geeignete Software

Auf das Grün­dungs­jahr 1750 geht das Gast­haus „Bruck­wirt“ der Fa­mi­lie Hoch­hau­ser in Pichl zu­rück. Und die Flei­scher­tra­di­ti­on fei­ert im Jahr 2014 das 100-Jahr-Ju­bi­lä­um.
Aus dem, was Ur­groß­va­ter Hans Hoch­hau­ser kurz vor Aus­bruch des Ers­ten Welt­kriegs grün­de­te, ist heu­te ein mo­der­ner Schlacht‑, Zer­le­ge- und Ver­ar­bei­tungs­be­trieb auf EU-Stan­dard geworden

Bedeutender Nischenspezialist

Bis 1990 hat­te auch die Flei­sche­rei Hoch­hau­ser die alt­her­ge­brach­te Ord­nung: „Hin­ten“ wird pro­du­ziert, „vor­ne“ wird ver­kauft. Doch über die Jah­re wur­de schon deut­lich, dass im­mer mehr Kun­den Fleisch und Wurst im Su­per­markt ein­kau­fen. Die Re­ak­ti­on der Flei­scher­fa­mi­lie war: „Dann bau­en wir auch ei­nen Su­per­markt“.
Der De­tail­ver­kauf wur­de ge­schlos­sen und der Su­per­markt-Plan im Stamm­haus um­ge­setzt. Der Mut wur­de be­lohnt: Heu­te ge­hö­ren der Flei­scher­fa­mi­lie drei Spar­märk­te. Von da an ging es nur mehr berg­auf und man wur­de zum über­re­gio­nal be­deu­ten­den Ni­schen­spe­zia­lis­ten, der vom klei­nen Gas­tro­no­mie­be­trieb bis hin zum gro­ßen fleisch­ver­ar­bei­ten­den In­dus­trie­be­trieb ei­ne brei­te Pa­let­te an Kun­den be­lie­fert. Bei all die­sen Ex­pan­sio­nen und Mo­der­ni­sie­run­gen blie­ben die Hoch­hau­sers ih­ren Wur­zeln treu. „Wir be­zie­hen nur Tie­re aus der Re­gi­on. Und mit Re­gi­on mei­nen wir vor al­lem das ober­ös­ter­rei­chi­sche Haus­ruck­vier­tel“, sagt da­zu Ge­schäfts­füh­rer Han­nes Hoch­hau­ser. Wer die Flei­sche­rei be­sucht, staunt über die enor­men Fleisch­men­gen, die in die­sem räum­lich über­schau­ba­ren Be­trieb ver­ar­bei­tet wer­den. Jetzt ha­ben sich die Hoch­hau­sers zum Er­folg die Be­triebs­si­cher­heit dazugekauft.

Han­nes Hoch­hau­ser mach­te sich die Ent­schei­dung für die ge­eig­ne­te Soft­ware nicht leicht und re­cher­chier­te im Vor­feld ausgiebig

Vielzahl betrieblicher Aufgaben verwalten

Mit­hil­fe ei­ner in­te­grier­ten Un­ter­neh­mens­soft­ware steu­ert und kon­trol­liert Hoch­hau­ser al­le Be­rei­che, in de­nen es um das Geld geht: Wa­ren­ein- und Wa­ren­aus­gang, An­nah­me und Aus­füh­rung von Be­stel­lun­gen, Lie­fer­schei­ne und Rech­nun­gen. Die In­ves­ti­ti­ons­ent­schei­dung für die rich­ti­ge Soft­ware sieht Hoch­hau­ser als ei­ne der wich­tigs­ten über­haupt an. Und ent­spre­chend sorg­fäl­tig hat er die Ent­schei­dung vor­be­rei­tet: Schon Jah­re vor­her nutz­te Han­nes Hoch­hau­ser Kol­le­gen­kon­tak­te, um sich nach Soft­ware-Er­fah­run­gen zu er­kun­di­gen.
Doch er fand bei den Kol­le­gen kei­ne Lö­sung, mit der er ganz zu­frie­den war: „Ein­mal war das Sys­tem gut für die Schlach­tung, ein an­de­res Mal war da ei­ne gu­te Wurst­kal­ku­la­ti­on. Aber für die Tie­fe, in der un­ser Be­trieb ar­bei­tet, war nichts Rich­ti­ges dabei.“

Datenüberblick

Mit der Ein­füh­rung der Soft­ware win­web-food von Win­web ist das zeit­auf­wän­di­ge und müh­se­li­ge Ar­bei­ten mit Ex­cel-Ta­bel­len Ver­gan­gen­heit. Auf die Fra­ge „Sind Ih­re Er­war­tun­gen er­füllt wor­den?“, ant­wor­tet Hoch­hau­ser oh­ne je­den Zwei­fel: „Ja, mei­ne Er­war­tun­gen sind in je­der Hin­sicht voll er­füllt wor­den.“ Als wich­tigs­ten Vor­teil nennt der jun­ge Chef die Preis­pfle­ge. Denn bei den vie­len ver­schie­de­nen Zu­schnit­ten und Son­der­wün­schen der Kun­den fal­len hier vie­le Da­ten an.
Der zwei­te wich­ti­ge Be­reich, in dem sich die Flei­sche­rei Hoch­hau­ser mit der Soft­ware jetzt ei­nen Vor­sprung ein­ge­kauft hat, heißt „Rück­ver­fol­gung“. Da­zu Hoch­hau­ser: „Ich mei­ne da­mit nicht nur die Rück­ver­fol­gung von Tie­ren, Fleisch oder Ver­ar­bei­tungs­char­gen. Auch die Rück­ver­fol­gung von Kun­den­da­ten ist ein Ge­winn.“ Vor ei­ner An­ge­bots­ab­ga­be schaut er ger­ne nach: „Wel­che An­ge­bo­te ha­be ich die­sem Kun­den zu­letzt ge­macht?“ und „Was hat die­ser Kun­de wann zu­letzt gekauft?“.

Attraktiver Arbeitgeber

Die Vor­tei­le mit der neu­en Soft­ware be­tref­fen nicht nur die Chefs des Fa­mi­li­en­un­ter­neh­mens. Schließ­lich sind zehn PCs so­wie Waa­gen, Eti­ket­ten­dru­cker und Scan­ner – von der Ver­pa­ckung bis zur Ex­pe­di­ti­on – an die Soft­ware an­ge­schlos­sen. Und an die­sen Ge­rä­ten ar­bei­ten auch Mit­ar­bei­ter, die vor­her noch nie mit dem Com­pu­ter ge­ar­bei­tet ha­ben. So wird es nicht nur at­trak­tiv, bei Hoch­hau­ser zu kau­fen, son­dern auch, hier zu ar­bei­ten.
Ganz ne­ben­bei hat die neue Soft­ware auch noch die wich­tigs­te Auf­ga­be voll­bracht: „Al­les geht deut­lich schnel­ler und den Mit­glie­dern der In­ha­ber­fa­mi­lie bleibt so ein biss­chen mehr Frei­zeit. Die letz­te Fra­ge an Han­nes Hoch­hau­ser gilt dem Preis Leis­tungs-Ver­hält­nis. Sei­ne Ant­wort: „Ein gu­ter Me­cha­ni­ker soll­te sich auch ein gu­tes Werk­zeug kaufen.”

www.hochhauser-fleisch.at
www.winweb.de

Text: Fritz Gem­pel
Bil­der: Hoch­hau­ser, Gem­pel
Er­schie­nen in der Ös­ter­rei­chi­schen Fleischerzei­tung 08/2013

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